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21 Antworten rund um den Schreibtischkauf

Hier finden Sie kompakte Antworten auf die Fragen, die vor einem Schreibtischkauf am häufigsten gestellt werden – sortiert nach Themenbereich.

Im Sitzen liegt die passende Arbeitshöhe bei rund 74 cm, im Stehen bei rund 108 cm. Als Faustformel gilt: Körpergröße mal 0,41 ergibt die Sitzhöhe, mal 0,60 die Stehhöhe. Ein fester Tisch mit 74 bis 76 cm passt damit ungefähr, ein höhenverstellbarer trifft die Höhe genau.

Er ermöglicht den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, ohne den Arbeitsplatz zu verlassen. Sinnvoll ist er, wenn Sie täglich mehrere Stunden am Tisch arbeiten und die Höhe auch wirklich ändern. Wer die Verstellung nie nutzt, zahlt für Technik, die stillsteht — dann genügt ein fester Tisch in der passenden Höhe.

Die elektrisch höhenverstellbaren Modelle in unserem Vergleich fahren laut Datenblatt von 70–72 cm bis 118–120 cm. Das deckt Sitz- und Stehhöhe für die meisten Körpergrößen ab. Achten Sie besonders auf die Mindesthöhe: 72 cm sind im Sitzen für kleinere Personen bereits zu hoch.

Ein mitwachsender Kinderschreibtisch deckt mehrere Jahre ab, statt nach zwei Jahren zu klein zu sein. Das Modell in unserem Vergleich verstellt sich laut Herstellerangabe von 56 bis 75 cm; der Hersteller gibt dafür Körpergrößen von 110 bis 160 cm an, unsere eigene Formel (Körpergröße × 0,41) käme bei 75 cm eher auf rund 1,83 m. Für größere Jugendliche reicht dieser Bereich in jedem Fall nicht mehr aus.

Für einen Laptop genügen 60 cm Tiefe, ebenso für einen Monitor bis 24 Zoll. Ab 27 Zoll sind 70 bis 80 cm angenehmer, weil sonst der Sehabstand zum Bildschirm knapp wird. Die geraden Modelle in unserem Vergleich sind 60 bis 80 cm tief, die beiden Eckschreibtische entsprechend mehr.

Unter 120 cm wird es mit Monitor, Tastatur und Unterlagen eng. 140 bis 160 cm sind das übliche Maß für einen vollwertigen Arbeitsplatz, 180 cm für zwei Monitore samt Zubehör. In unserem Vergleich reicht die Spanne von 90 cm beim Kinderschreibtisch bis 180 cm.

Er belegt zwei Wände: Die Modelle in unserem Vergleich messen 140 beziehungsweise 160 cm an der langen Seite. Dazu kommt die Bewegungsfläche davor. Die Arbeitsstättenregel ASR A1.2 nennt für Büroarbeitsplätze mindestens 1,5 m² freie Bewegungsfläche — im privaten Homeoffice gilt sie nicht verbindlich, ist aber ein brauchbarer Anhalt.

Rechnen Sie mit mindestens 160 cm Breite und 80 cm Tiefe. Ein Eckschreibtisch löst das anders: Er nutzt die Raumecke, statt eine lange Wand zu belegen. Zu einem der beiden Eckmodelle in unserem Vergleich nennt eine Rezension ausdrücklich Platz für zwei Monitore, beim anderen berichtet eine Rezension dagegen von beengter Fläche bei Monitor und Zubehör.

Zwei Motoren treiben beide Tischbeine an, statt die Kraft über eine Welle zu verteilen. Sie fahren dadurch meist schneller und tragen mehr. In unserem Vergleich nennen zwei Modelle ausdrücklich zwei Motoren, und ihre Traglast liegt mit 120 und 160 kg laut Herstellerangabe am oberen Ende des Feldes.

Für Monitor, Laptop, Dockingstation und Unterlagen reichen rund 50 kg. Erst mehrere Monitore an einem Halter, ein Drucker oder ein Rechner auf der Platte machen mehr nötig. Die Angaben in unserem Vergleich reichen von 40 bis 160 kg — fünf Hersteller nennen gar keine Traglast, dann lässt sich die Belastbarkeit nicht einschätzen.

Die Datenblätter der Modelle in unserem Vergleich nennen 45 bis 55 dB. Das liegt etwa auf dem Niveau normaler Zimmerlautstärke und dauert nur die wenigen Sekunden der Verstellung. In den ausgewerteten Rezensionen wird die Lautstärke wiederholt als unauffällig beschrieben.

Der Kollisionsschutz stoppt die Tischplatte, wenn sie beim Fahren auf ein Hindernis trifft — etwa einen Rollcontainer oder eine Fensterbank. Nötig ist er nicht, hilfreich vor allem in engen Räumen und mit Kindern im Haushalt. Zwei Modelle in unserem Vergleich führen ihn ausdrücklich; bei einem davon stellt eine Rezension die Zuverlässigkeit infrage.

Der Motor läuft nur wenige Sekunden je Verstellung; ins Gewicht fällt allenfalls der Standby-Verbrauch der Steuerung. Keiner der Hersteller in unserem Vergleich nennt dazu einen Wert. Wer sichergehen will, hängt den Tisch an eine schaltbare Steckdosenleiste.

Nein. Gestelle sind auf eine Spanne von Plattenbreiten ausgelegt, und die Befestigungspunkte müssen zum Lochbild passen. Bei sehr dünnen Platten fehlt außerdem Material für die Schrauben. Alle Modelle in unserem Vergleich werden als fertige Einheit aus Gestell und Tischplatte geliefert — Gestelle ohne Platte haben wir bewusst nicht aufgenommen.

Die Hersteller nennen dazu keine Zeit. In den ausgewerteten Rezensionen wird der Aufbau der kleineren Modelle wiederholt als allein machbar beschrieben; bei rund 40 kg Eigengewicht empfehlen mehrere Rezensionen zwei Personen. Prüfen Sie vorab den Lieferumfang: Bei vier Modellen im Vergleich fehlt das Montagewerkzeug ganz oder teilweise.

Breite Platten werden häufig in mehreren Teilen geliefert, weil das Paket sonst zu sperrig wird. Zusammengesetzte Platten sind stabil, zeigen laut mehreren Rezensionen aber sichtbare Fugen. In unserem Vergleich sind mindestens vier Platten geteilt – teils in vier, teils in drei Teilen; einteilige Platten bringen die beiden teuersten Modelle mit.

Massivholz hält am längsten, kostet in dieser Größe aber ein Vielfaches. In der Preisklasse dieses Vergleichs überwiegt beschichteter Holzwerkstoff, meist Spanplatte mit Melaminharz-Beschichtung. Achten Sie auf die Stärke: Die Platten in unserem Vergleich messen 15 bis 25 mm, und dickere Platten geben unter Last weniger nach.

Rechnen Sie grob mit einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Betrag. Am unteren Ende dieser Spanne bekommen Sie einen kompletten Tisch mit einem Motor, aber ohne ausgewiesene oder hohe Traglast. Am oberen Ende kommen meist zwei Motoren und eine einteilige Tischplatte dazu; Extras wie USB-Anschlüsse oder integrierte Steckdosen finden sich dagegen auch bei günstigeren Modellen. Die aktuellen Preise der Modelle in unserem Vergleich samt Erhebungsdatum stehen auf der Vergleichsseite.

Die Kurbel braucht keine Steckdose in Tischnähe und hat keine Elektronik, die ausfallen kann. Dafür kostet das Modell in unserem Vergleich so viel wie die günstigsten elektrischen Tische, fährt nur bis 109,5 cm und trägt 40 kg laut Herstellerangabe. Wer täglich mehrfach wechselt, greift eher zur elektrischen Verstellung.

Messen Sie zuerst die Stellfläche, dann die nötige Arbeitshöhe für Ihre Körpergröße. Danach kommen Traglast, Plattentiefe und der Lieferumfang. Der Preis entscheidet zuletzt: Der Unterschied zwischen den Modellen in unserem Vergleich steckt vor allem in Motoren, Traglast und Tischplatte; die aktuellen Preise stehen auf der Vergleichsseite.

Vier Kriterien mit fester Gewichtung ergeben die Gesamtnote: Ergonomie und Hubbereich (35 %), Stabilität und Traglast (25 %), Ausstattung (20 %) und Preis-Leistung (20 %). Grundlage sind Herstellerangaben, Datenblätter und ausgewertete Kundenrezensionen. Wir haben die Schreibtische nicht selbst aufgebaut — die Bewertungsmethodik steht auf der Vergleichsseite.